AFTERSHOW cancelled

…leider, leider und noch einmal leider!

Heute Morgen fand ein Gespräch statt in welchem uns durch das Ordnungsamt, explizit durch den Sachbearbeiter für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Grimma, die Durchführung der Aftershowparty auf dem Gelände der „Alten Spitzenfabrik“ untersagt wurde. Seine Bedenken sind durchaus nachvollziehbar und besonders gegen Regularien der Bauaufsichtsbehörde beim Landkreis lässt sich innerhalb kürzester Zeit keine Lösung herbei führen.

Die Acts der Aftershow werden wir versuchen im Teletubbyland mit einzubinden und euch dort eine ebenso schönen Festivalausklang zu liefern. Wir bedauern dies sehr, allerdings sind uns gerade die Hände gebunden, da wir nicht riskieren können eine Sperrung des Areals der „Alten Spitzenfabrik“ zu provozieren und um somit unserem Traum eines Autarken „Dorfes der Jugend“ in Grimma auf Eis zu legen.

Besonders möchte ich hier Anthony (Insensi Sound) und Jonas (20 Liter Jogurth) hervor heben, die in den letzten Tagen echt alles gegeben haben, gemeinsam mit vielen anderen u.a. DJ Faboulus oder dem St. Augustin denkt bunt! Kern, um in der Spitzenfabrik einen geilen 2. Floor aufzubauen. Glaubt mir wenn ich hier schreibe das er wirklich GEIL aussieht und wir uns echt wahnsinnig darauf gefreut haben dort zum Crossover, die Party zuende gehen zu lassen.

Das in Grimma das Bundeswehrorchester Sonntags spielt ist halt wichtiger als in der Nacht für Junge Menschen eine Alternative zu einseitigen House/Techno-Diskotheken und Volksfesten zu liefern. Auch wenn wir hier in Grimma nach wie vor, auch in der Stadtverwaltung, viele Menschen benennen können die sich mit uns und unserer Idee einer Alternativeren Provinz solidarisieren, scheitern wir wie so oft an den Richtlinien des Landkreises, der Stadt, des Freistaates und der Bundesregierung. Damit erspart sich wieder einmal die Frage warum der Ausspruch „NO BORDER – NO NATION“ für mich, und viele andere, keine Phrase ist sondern die Beschreibung unseres Gefängnisses aus Bürokratie, in welchem wir leben müssen.

Da wir jedoch auf dem Land leben und nicht die Anonymität der Großstadt unser eigen nennen dürfen sind wir gezwungen uns daran zu halten, denn hier gibt es einfach nicht viele Möglichkeiten Dinge zu umgehen oder sie zu machen ohne das heraus kommt wer es war.

Wir werden dennoch Spass haben!

Denn den lassen wir uns seit 11 Festivals nicht nehmen, auch wenn es immer und immer wieder ein riesiger Aufwand ist und die bequemen Menschen aus den Großstädten nur zu uns aufs Land kommen wenn „DER“ Headliner da ist, aber he, für uns ist ein Festival ein Highlight, denn unsere Möglichkeiten sind verdammt begrenzt. Damit möchte ich den Text und die Mitteilung das wir keine Aftershow in der Spitzenfabrik machen können auch stehen lassen.

Abschließend möchte ich all die Menschen motivieren die immer und immer wieder versuchen auf dem Land irgend etwas zu bewegen, auch wenn es nur Aufkleber über NPD und AfD Sticker sind, oder Spraydosen gegen Nazisprühereien, weiter zu machen!!!!!!

ES GIBT KEIN VERDAMMTES RUHIGES HINTERLAND

Macht weiter eure Konzerte und Festivals auf dem Land und brecht diese Konservative Angst vor dem unbekannten…!!!!!

ZEIT FÜR EINE WELT

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